| Duvier Consult Gesellschaft für Beratung, Projektmanagement und Studien mbH Neefestraße 88 09116 Chemnitz Tel.: +49 (0)371 / 38192-24 Fax: +49 (0)371 / 38192-22 E-Mail: vogel@unitconsulting.de |
Rund 50 Teilnehmer beteiligten sich an den bis jetzt Fünf Bildungs- und Freizeitcamps im Kloster Ossegg im Rahmen der Xenos-Initiative „Vision 2016 – Für eine gemeinsame Zukunft“. Durch die Bank positive Einschätzungen gaben nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Klosterverwaltung und Mitglieder der tschechischen bzw. deutschen Freundeskreise des Klosters Ossegg ab.
Aufbauend auf den Ergebnissen der Arbeiten der vorangegangen Vier Camps, standen im Sommercamp 2011 wiederum Grasmahd, Heuernte und Freischneidearbeiten an den Barocken Gartenbauwerken wie Pavillons und Freitreppenanlagen auf dem Ausbildungsprogramm. Die Mädchen kümmerten sich, mit speziellem Werkzeug ausgestattet, besonders um die Freilegung einiger barocker Treppenanlagen. Für die Jungs ging es neben dem Grasschneiden mit Motorsensen und Gebirgswiesenmäher vor allem darum im Kreuzganggarten des Klosters erste Spatenstiche für das Wiederanlegen eines Rosenbeetes zu machen. Im September soll dieses dann durch die Teilnehmer des Spätsommercamps neu bepflanzt werden.
Besuch erhielten die Camp-Teilnehmer von einigen Angehörigen, die mal schauen wollten was die jungen Leute da im Kloster so treiben. Spontan gesellte sich zur Truppe auch ein slowakischer Arbeitsloser, der bereits früher im Kloster als Novize gelebt hatte, und leistete mit seinen klösterlichen Spezialkenntnissen wertvolle Hilfe gegen freie Kost und Logis.
In der Freizeit ging es zum Baden ins nahe gelegenen Freibad, zur Wallfahrt nach Maria Ratschitz mit anschließendem Grillabend, es wurden im Klosterkeller schlummernde alte Fahrräder wieder zum Leben erweckt, es wurden Heueinsätze wegen drohendem Gewitterregen notwendig und es gab lange Lagerfeuerabende mit Kuppe-Spielen, Kursen für das Fotografieren des Lagerfeuers und allerlei Unterhaltung.
Es war eine tolle Zeit mit vielen wichtigen und guten Erfahrungen und neu gewonnenen Kenntnisse z.B. über das richtige traditionelle Heuwenden.
Und jeder der Teilnehmer, der irgend kann, möchte auch beim nächsten Camp vom 13. bis zum 18. September 2011 (Obsternte) wieder dabei sein.